But I know
what it’s like to want to die, how it hurts to smile, how you try to fit in but you can’t & how to hurt yourself on the outside to try to hurt the thing on the inside«
-Winona Ryder [girl, interrupted]
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Traumkind Hallo Leute, Der Grund, warum ich momentan eher wieder weniger blogge, ist, dass ich in einem Forum bin. Ja, ich habe mich mal wieder getraut und mich angemeldet. Ich bin dort eigentlich ziemlich viel online und fühle mich dort sehr wohl, auch wenn wir noch nicht viele aktive User sind. Mich würde es tierisch freuen, wenn ihr mal bei uns vorbeiguckt und vielleicht gefällt's euch dort ja und ihr meldet euch an?! Ich weiß ja, dass unter meinen Lesern sehr viele schreibfreudige, kontaktfreudige Personen sind. Und Forum ist eben doch etwas persönlicher, als Blog. Und mir fehlte der Austausch hier einfach zu sehr.
--> Traumland Wie gesagt, wir stehen noch recht am "Anfang" (obwohl das Forum schon eine längere Geschichte hat) und man findet gut rein. Ich bin sehr froh, in noch eine so junge Forengemeinde reinzukommen, weil man ja doch oftmals auf relativ große Foren mit vielen aktiven Usern trifft und man schnell den Überblick verliert. Naja, meine Angst ist jetzt einfach nur, dass das Forum stirbt. Ich werde aber auch weiterhin hier von mir hören lassen. In dem Forum führe ich jedoch noch kein Tagebuch. Letzte WocheLetzte Woche hatte ich Besuch von einem Freund aus Deutschland. Ich finde Besuch immer unglaublich anstregend. Ich weiß nicht, irgendwas war anders mit mir. ich war total gereizt und hab ihn oftmals blöd angemacht. Und heimlich gebrochen habe ich auch. Vielleicht hat es mich etwas verstört, dass ich mich nicht mehr so zurückziehen konnte, wie ich es gewohnt war. Gestern Nacht habe ich dann meinen Kopf zugedröhnt mit Reportagen über Magersucht und Bulimie und habe mir mal angeguckt, wie es in solchen Kliniken aussieht. Ich hab' ja gar keine Ahnung von soetwas. Ich bin echt erschrocken. Die Mädchen werden dort behandelt wie Krankheiten und nicht wie Menschen! Und die scheuen sich ja auch nicht, Medikamente zu geben, anstatt das anders zu Therapieren. >:-(
Weil ich so geflasht von gestern bin, habe ich heute noch nichts gegessen. Eigentlich wollte ich ja soetwas nicht mehr machen... ich weiß nicht... auf jeden Fall trinke ich heute noch mein Proteinshake nach dem joggen. Das Forum und die Videos haben mich so mitgerissen, dass einfach mal Bock auf "unvernümpftig" habe. Ich will wieder an meine Grenzen gehen. Das tut mir gut. Ich kann das nicht erklären, ohne dass es scheiße klingt - sorry.
Ich glaube, ich kann es wirklich schaffen, die Bulimie zu besiegen. Ich kann alles - wenn ich nur will. Und momentan fühle ich mich einfach sehr danach, wenig zu essen und nicht die "Kontrolle" zu verlieren. Die Kontrolle zu verlieren bedeutet für mich bulimisch zu sein. Versteht ihr, was ich meine? Ich habe es die letzten Wochen mit diäten versucht. Habe mir eine Menge an Wissen angeeignet und werde es auch nutzen. Ich kann nur nicht diesen Plänen folgen. Das ist mir einfach zuviel essen. Zuviel, was ich nicht gewohnt bin und zuvieles, das mir unangenehm ist, zu essen. Auch wenn es nach der jeweiligen Diät als "sicheres Essen" gilt... Dabei mag ich, vieles zu essen - wenn ich's danach wieder loswerde. Aber dieses Verhalten will ich ändern. Wie ihr merkt bin ich selber sehr verwirrt >.< Ich melde mich bald wieder!
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Bad Day Heute ist nicht mein Tag. Ich bin den ganzen Tag so geladen, dass es wirklich besser ist, nicht unbedingt mit anderen Menschen reden zu müssen. Hatte heute zum Glück frei. Es ist einfach nur ein Tag mit schlechten Nachrichten... Gestern war ich im Fitnessstudio und ich hab leider nichts abgenommen (immernoch 58 kg). War ja auch so furchtbar krank die letzten Tage und konnte nicht joggen gehen. Naja, ich werde trotzdem dran bleiben, weil ich für mich persönlich das Gefühl habe, dass ich nichts "verbotenes" esse. Nur eben sehr unregelmäßig die letzten Tage, weil alles drunter und drüber läuft. Das ist vielleicht ein Grund?!
Ich wollte mal kurz fragen, ob du mir vielleicht mal schreiben kannst, was so deine Lieblingsblogs sind. Irgendwie sind ein Großteil meiner Lieblingsblogger sehr inaktiv zurzeit und ich würde doch so gerne mit anderen Leuten in Kontakt treten und schreiben und lesen. Also, wäre echt lieb, wenn du mir das mal in die Kommentare schreiben könntest. Danke dir!  Ich arbeite zurzeit an einem zweiten Blog. Mit Passwort. Dort werde ich dann Fotos hochladen und ein bisschen persönlichere Geschichten erzählen für die Leute, denen das interessiert. Sowieso mache ich meinen Blog neu, wenn ich wieder in Deutschland bin. Dann kann ich auch endlich regelmäßig mein Gewicht posten usw. Ich versuche jetzt noch die lästigen Stunden bis zum ins-Bett-gehen rumzuschlagen mit Lesen. Gute Nacht!
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Isolation tut weh. Ich schwebe seit unzähligen Minuten, Tagen in einer Blase aus krankmachenden Keimen. Nicht nur körperlich bin ich infiziert, auch meine Gedanken sind angesteckt vom schwarzem Gift. Trotz Krankheit > arbeiten. Ich muss. Ich muss. Ich muss. Lautes Kindergeschrei. Ich spüre die Nervenbahnen in meinem Gehirn. Aber ich muss ja. Laute Anweisungen geben. Der Hals entzündet. Es wird schwer, zu atmen. Aber ich muss ja, ich muss. Rennen, in Bewegung bleiben. Meine Gelenke schmerzen wegen des Fiebers. Aber ich muss ja... Und nach 6 Stunden dann endlich wieder im Bett. Und die Gedanken flackern wie eine defekte Lampe, die einen abhält, zur Ruhe zu kommen. Ein bisschen Selbstmitleid sickert durch. Und draußen prasselt der Regen gegen die Fensterscheibe und bittet um Einlass. Und dann bist du da. Meine warme Decke, wenn mir kalt ist. Du, mein Geliebter. Und gerade heute ist alles anders. Die Themen sind dunkel, die Ohren zu, die Stimme belegt, die Augen geschlossen. Bist voll mit deinen eignene Problemen. Und dann legst du auf, ohne mir zu sagen, dass du mich wenigstens magst, wennschon nicht liebst. Aber du sagtest es nicht. Nichts. Und zurück bleibe ich. Ungeliebt. Wenn nicht du, wer dann...? Und ich möchte jetzt nur noch weinen und nie wieder zurück in deine Arme. Nie wieder will ich atmen. Nie wieder einen weiteren Tag erleben. Jetzt gerade bin ich fertig mit der Welt. Doch ich gehe gleich in mein Zimmer zurück. Werde weinen, bis ich einschlafe. Und dann werde ich morgen aufwachen und mich an das dumpfe Gefühl zurückerinnern, welches ich gestern Abend hatte. Und vielleicht werde ich eine Nadel finden, um aus dieser Blase zu entkommen. Es wird Zeit...
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Erschöpfung Ich bin so erschöpft. Ich habe mich die letzten tage sehr viel bewegt. War 2 Stunden lang im Fitnessstudio (Ausdauer- sowie Muskeltraining), war fleißig joggen jeden Tag und war nebenbei auch noch arbeiten und hab mit meiner Kindergruppe eine schöne Nacht-Bergwanderung gemacht. Spontan aber toll. Das war gestern. Und jetzt bin ich kaputt und müde und geschafft und ausgelaugt und einfach nur fix und fertig. Heute habe ich keinen Sport gemacht und fühle mich deswegen schlecht. Noch schlechter fühle ich mich, weil ich einem FA nicht ausweichen konnte. Nachmittags habe ich noch Äpfel und Clementinen gekauft und mein Magen knurrte, als ich an den Regalen mit all dem Süßkram vorbei ging. Am liebsten hätte ich alles gekauft, gefressen udn dann ausgekotzt. "Kommt man am Ende ja quasi auf Null!", habe ich früher immer gedacht. Falsch. 1.) Unnötig Geld ausgegeben für Essen, das im Klo landet und 2.) Verdauung beginnt schon im Mund. Es ist unvermeidbar, dass Kalorien aufgenommen werden. ABER: ich lies alles stehen. Was tat ich, als ich wieder zuhause war? > Mich mit Frischkäseschnittchen, Äpfel und später vorgesetztes Essen vollzustopfen. Naja, hat wenigstens nicht soviel gekostet :/ Ist auch alles schon wieder raus. Ach man... Ich muss mehr Disziplin an den Tag legen. Da ist Allergie und asthmatische Beschwerden keine Ausrede. Ausreden gab es die letzten Monate genug. Damit ist jetzt Schluss! Ich sollte ins Bett gehen. Gute Nacht, ihr Lieben! 
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Gedankenverwirbelungen. Seit Tagen nur noch Verwirrung und das Gefühl, irgendwohin laufen zu wollen, nur nicht wissen, wo genau das ist. Ich war für knapp eine Woche in Deutschland um mit meinem Freund Jubiläum zu feiern. Ein Jahr und immernoch sehr glücklich. Dieses "Glücklichsein"... ich glaube, das ist mein Problem. Ich habe mich gehen lassen. Ich wollte es immer nicht sehen und habe mir selbst was vorgemacht. Also im Bezug auf's Essen und auf meinen Körper. Die Waage lügt nicht. 58 Kilo. Uff. Ich habe mich im Spiegel angesehen und sekündlich dabei zusehen können, wie meine Haut immer weicher wurde, wie die Kleidung immer enger wurde und ich aus allen Nähten zu platzen schien. Und dann stagnierte das Bild und da war ich - in voller Lebensgröße. Ich habe es ewig nicht wahrhaben wollen, aber ich bin so dick, wie noch nie zuvor. Ich habe endlich meine Augen geöffnet. Es hat mir schon ziemlich den Urlaub versaut, muss ich zugeben. Ich weiß bis heute nicht, was genau ich falsch gemacht habe, zumal ich mich ja auch körperlich recht gut bewegt habe in den letzten Wochen. Man denkt sich tatsächlich dünner, wenn man Sport macht und einem ein Referenzmedium fehlt (Eine Hose, in die man unbedingt reinwill - oder eben eine Waage, die so grob sagt, ob du nun 40 Kilo wiegst oder doch 50). Ich habe nunmal keine zuverlässige Waage um mich herum. Ich habe noch nicht einmal ein Ganzkörperspiegel. In dem Spiegel in meinem Zimmer kann ich noch nichtmal meine Schultern sehen und in dem schmutzigen Spiegel im Badezimmer kann ich mich auch nur bis zur Hüfte betrachten.  Ich habe gerade einfach keinen Halt mehr, Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Dieser ganze Hungerkram bringt einfach nichts. Ich weiß, dass dieser Jojoeffekt gnadenlos bei mir zuschlägt und meine ganzen Abnehmversuche in den letzen Monaten haben irgendwo ein Leck gehabt und nun bin ich dicker, als je zuvor. Vor einigen Jahren wäre ich tot umgefallen, hätte mir jemand gesagt, dass ich jemals fast 60 Kilo wiegen würde. Meine Gewichtstabellen, die ich mir für einige Monate vorgezeichnet hatte und die meinen Gewichtsverlauf dokumentierten, zeigte in der Gewichtsskala nie mehr als 45 Kilo. "Oje... mehr als 45 Kilo wiegen? Dann bin ich doch wieder so unglaublich fett!!!" Ich dachte mir: "Oje, die Frauen, die mehr als 50 Kilo wiegen machen echt was falsch!" und "Abnehmen ist doch so leicht: Man isst einfach nichts mehr. So schwer ist das doch nicht. Sieh doch mich an!" Gut, ich habe die Sachen vergessen, die mich damals krank gemacht haben. Die Umstände waren beschissen damals, aber die Abnehmerfolge waren das größte Glücksgefühl, das ich jemals hatte. Als ich unter 40 Kilo wog war ich überglücklich - und allein. Allein in meiner unereichbaren Traumblase voller Tränen. Ich bin masochistsich, dass ich mir das zurückwünsche. So gesund ich auch bin, ich wünsche mir trotzdem die Zeiten von damals zurück, als sich meine Zähne sehr seltsam anfühlten, als ich nach eingen Tagen mal wieder etwas festes aß. Ich erinnere mich noch daran, dass ich tatsächlich den Geschmack von Schokolade absolut vergessen hatte. Wunderbare Zeiten. Hungern fiel mir leicht ab einem Gewissen Punkt. Doch seitdem da eine fünf vorne steht gibt es für mich kein Halt mehr. Fressen. Fressen. Fressen. Und immer wieder Kotzen. Doch wie lange will ich mich noch verstecken? Wie lange soll da snoch so weiter gehen? Ich MUSS einen Weg finden, um dauerhaft abzunehmen! Ich bin verwirrt und traurig und berufliche Rückschläge machen es mir noch schwerer da frohenmutes an die Arbeit zu gehen. ich bin einfach skeptisch. Ich hatte meine Ansichten über die Nahrung und wusste, was vermeintlich "gesund" udn "ungesud" ist. Solange ich Süßigkeiten aus meinem Essplan fernhalte, wird das schon klappen. Irgendwie. Ich hab' etwas aufgeschnappt. Low Carb Diät. Das hat mir jedenfalls erstmal einen Punkt gegeben, an dem ich anfange. Ich habe mich seit Monaten mal wieder richtig mit Lebensmitteln auseinandergesetzt. Natürlich gucken Magersüchtige immer gleich nach dem Kalorien- udn Fettgehalt von Nahrungmitteln, aber nach den Kohlenhydraten habe ich selten geguckt, einfach, weil ich nicht ganz wusste, was ich damit anfangen soll. Fett war ja immer der Feind. Fett in der Nahrung = Fett im Körper. Dachte ich. Falsch. Wie man nach Jahren einer Essstörung doch so erstaunlich wenig über Nahrungsbestandteile weiß! Ich bin sehr beschämt. Ich kann dir auf Anhieb sagen, wieviel Kalorien in einem Apfel pro 100g stecken oder wieviel Kalorien eine Kartoffel hat, aber was fängt man damit an? Mein Grundumsatz ist erschreckend niedrig und es ist fast egal, was ich esse = Ich nehme zu. Kein Scherz! Ein Apfel wird quasi zum Feind, weil da ja Fruchtzucker drin stecken und Zucker sind Kohlenhydrate und die verhindern, dass man Fett abbaut, wenn man sich bewegt. Sowas geht mir die letzten Tage durch den Kopf und ich überlege mir alles zweimal, bevor ich was esse. Was aber unglaublich anstrengend ist. Ich habe nur gesunde Lebensmittel in meinem Kühlschrank. Also aus meiner Sicht ganz gute Low Carb - Lebensmittel: Verschiedene Sorten Käse (nicht mit übermäßig viel Fettgehalt, also Mozarella, Feta etc.), Tomaten, Gurken, Salatkopf, Eier, Meerrettich, Frischkäse, Jogurt (<3), Orangen, Äpfel (ja, doch... ich liebe sie eben und ich esse sie seit Jahren täglich), Hähnchenbruststreifen... Ich meine, mehr als versuchen kann ich es nicht. Tja... und in knapp einem Monat fahre ich wieder nach Deutschland. Endgültig. Und dann werde ich ja sehen, ob ich über 60 Kilo wiege oder nicht. Aber ernsthaft: Dann muss ich mich umbringen!!! Seit wann ist abnehmen nur so schwer??? Die Frage ist vielleicht eher: Seit wann kompensiere ich meine Probleme nicht mehr über's Essen? Seit wann ritze ich mich lieber oder versinke in dekonstruktivem Selbstmitleid, anstatt im konstruktiven Hunger? So, das war's erstmal von mir. Es gibt noch zwei kleine Sachen, die ich euch erzählen wollte: Ich habe jetzt ein Tattoo auf meinem Schulterblatt. Zwei Blumen. Dahinter steckt eine Geschichte aus meinem Lieblingsfilm, bei der jeder meiner Leserinnen in Tränen ausbrechen würde und sagt: "Ja, so geht's mir auch!!!" Jedenfalls einnert mich diese Geschichte sehr stark an das, was ich damals durchgemacht habe und ich weine jedes Mal. Und: Ich probiere jetzt verschiedene Sachen aus. Gestern Abend war ich zum ZUMBA. Nächste Woche gehe ich zum Aerobic. Ist ne kostspielige Angelegenheit, da es in meiner Stadt nicht sowas wie "Schnupperstunden" gibt. Danke für's Lesen! Ich 2008 mit ca 47 Kilo
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